Willkommen beim FoodForest Halle e.V. !

Foto vom 29. August 2017 auf der Brache (Landsberger Str. 29, 06112 Halle (Saale)) 

https://weact.campact.de/petitions/autofrei-tag-halle-saale

 

 

Wir fordern:
Nach rezenten Klimaberichten und Publikationen zahlreicher Wissenschaftler über Umweltverschmutzung & Artensterben in den Nachrichten und Zeitungen der Welt - der letzte Bericht wurde vom Breakthrough National Centre for Climate Restauration* publiziert - wissen wir es ist höchste Zeit etwas zu bewegen!

Wir sind das Team des FoodForest Halle e.V. und das Ziel unseres Vereins ist es essbare Wälder (food forests) zu pflanzen und nachhaltige Methoden zu lehren, um so viele Flächen wie möglich zu begrünen und gleichzeitig frische Nahrung lokal für die Menschen zu generieren.

Wir sind der Meinung wir müssen JETZT handeln, um unsere Emissionen zu verringern und uns ein Vorbild an anderen Städten wie Paris, Madrid, Oslo, Hamburg, Florenz, Brüssel und London nehmen, in denen zumindest an einem Tag der Woche der automobile Verkehr ruht. Der öffentliche Personennahverkehr und die Fahrzeuge der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sind vom Begehren selbstverständlich ausgeschlossen.

Mit dieser Petition können wir einen Unterschied machen!

*https://docs.wixstatic.com/…/148cb0_b2c0c79dc4344b279bcf236…

Warum ist das wichtig?
Es ist von großer Wichtigkeit, dass wir uns um unsere Gesundheit und die unserer Kinder kümmern. Wir wollen die Chance ergreifen es anderen Städten gleich zu tun und uns dafür zu entscheiden unseren ökologischen Fußabdruck anzupassen.

Für einen Tag - 24 Stunden - die Emissionen unserer Autos einzusparen kann Tonnen von Treibhausgasen verhindern in die Atmosphäre zu gelangen, wo sie schädliche Konsequenzen für unsere Ökosysteme nach sich ziehen und die Gesundheit unserer Atemwege bedrohen.

Dies wäre eine große Geste der Dankbarkeit gegenüber unserer Erde, für all die Nahrung und all den Platz, den wir als Spezies beanspruchen. Wir müssen jetzt handeln, so dass wir weiterhin auf diesem wunderschönen Planeten und in dieser wunderschönen Stadt leben können.

Lasst uns auch ein Vorbild sein!

 


27.07.19

-Permakultur Fortgeschrittenenkurs Teil 1 (30.00€ für Absolventen des kompletten Grundlagenkurses, 37.00€ für Quereinsteiger) 
-Permaculture Advanced 1

Erhalte ein Teilnahmezertifikat in Permakultur und lerne wie du dich selbst mit Nahrung versorgen kannst, für deine Zukunft. Erlerne die ultimative Methode für einfaches Gärtnern, welche Wissenschaft und Verstand verbindet und weder Pestizide, Dünger noch überflüssige Zusätze benötigt!

 

Veranstaltungen und Kosten:

 

I. 18.05.2019

Permakultur Grundlagenkurs Teil 1 (20.00€ p.P.)

14:00 Vorstellung

14:30 Permakultur Basics

15:30 Fukuoka und natürliche Landwirtschaft 

16:30 Pflanztechniken

17.00 Konklusion

 

II. 15.06.19

Permakultur Grundlagenkurs Teil 2 (20.00€ für Absolventen des Permakultur Grundlagenkurses Teil 1, 30.00€ für Quereinsteiger)

14:00 Vorstellung

14:30 Hochbeet Konstruktionen

15:30 Permakultur Kombinationen

16:30 Pflanzaktion

17:00 Konklusion 

 

III.  27.07.19

Permakultur Fortgeschrittenenkurs Teil 1 (30.00€ für Absolventen des kompletten Grundlagenkurses, 35.00€ für Quereinsteiger)

14:00 Vorstellung 

14:30 Pflanzenkombinationen 

15:30 Die Rolle von Pilzen und Boden in der Permakultur

16:30 Projektion - Geoff Lawton

17:30 Konklusion

 

IV. 07.09.19

Permakultur Fortgeschrittenenkurs Teil 2 (35.00€ für die Absolventen des Permakultur Fortgeschrittenenkurs Teil 1, 40.00€ für Quereinsteiger)

14:00 Vorstellung 

14:30 Food Foresting 

15:30 Wie pflanze ich Bäume und Sträucher?

16:30 Management einer großen Fläche 

17:30 Konklusion

 

 

Die Anmeldung ist bis zu einem Tag vor dem Kurs möglich und für jedes Event sind maximal 20 Plätze eingeplant.



Wir suchen ein weiteres Mitglied in unserem Team!

 

Falls du Interesse hast, schicke uns gerne eine e-Mail mit einer kleinen Motivation an info@foodforesthalle.de oder komm einfach Mal vorbei!



Das machen wir gerade: Urban Gardening auf der Brache

Immer mehr Menschen leben in immer größer werdenden Städten. Eine intensive und umweltstrapazierende Landwirtschaft versorgt die urbanen Zentren momentan mit Lebensmitteln aus der ganzen Welt.
Wie wäre es, wenn sich die Städte selbst mit Lebensmitteln versorgen könnten und welche Schritte sind dazu notwendig? Das ist unser Ansatz. 

 

Gerade betreuen wir den Urban Gardening Bereich auf der Brache (Landsberger Straße 29, 06112 Halle (Saale)). Dort haben wir im vergangenen Jahr 2018 nach der Renovierung der Brachfläche bereits 4 Hochbeete und den Bereich darum mit Permakultur-Pflanzenkombinationen bepflanzt und im Spätsommer (trotz der Trockenheit) satt geerntet.

 

Diese Jahr haben wir am 01. März unsere Arbeit dort fortgesetzt, aktuell sind wir fleißig am Sägen und Schrauben, dass wir bald weitere 4 Hochbeete begrüßen können, ebenso werden wir die Fläche weiter mit Obst, Gemüse und Blumen für die Nachbarschaft Freiimfelde bepflanzen. Während unserer Arbeit lehren wir stets über Permakultur und Nachhaltigkeit, dazu wird es in diesem Jahr auch spannende Workshops geben.

 

Das Ziel unseres Vereins ist das Pflanzen eines "essbaren Waldes", eines "Food Forests".

Mithilfe des Wissens über Permakultur (permanente Agrikultur) werden Pflanzen geschickt vergesellschaftet, so dass sie sich gegenseitig aufgrund ihrer Eigenschaften gegen z.B. Insektenfraß schützen können oder sich mit schwer erschließbaren Nährstoffen wie Stickstoff versorgen können.

 

Das bedeutet, dass auf Insektizide und Dünger, die Mikroorganismen, Insekten, Bodenfauna und schließlich den Menschen bedrohen, verzichtet werden kann. Die Blumen versorgen unsere schwer gefährdeten und für unsere Ökosysteme essentiellen Insekten mit Pollen und Nektar und halten sie zur gleichen Zeit aufgrund ihrer auffälligen Farben von den Nutzpflanzen fern. Durch den Gebrauch von Mulch (z.B. Rindenmulch oder Heu) bedecken wir die Erdoberfläche, um sie vor Austrocknung durch Sonneneinstrahlung, Kälte und Oberflächenabfluss des Wassers zu schützen. Das Regenwasser sickert durch den Mulch und kann vom Boden gespeichert werden, so dass keine zusätzliche Bewässerung mit der Gießkanne nötig ist. Selbst letzten Sommer haben wir nicht gießen müssen!

 

Permakultur ist der schonendste, einfachste und aufwandsgeringste Ansatz, um Nutzpflanzen anzubauen. Sie schützt unsere Böden vor Degradation und seine Bewohner, die Insekten, verschwendet kein kostbares Wasser, benötigt keine Düngung , die die Nährstoffverfügbarkeit im Boden aus dem Gleichgewicht bringt und ist somit komplett nachhaltig und schonend. Der Prozess des Pflanzens, der Kontakt zur Erde und die Verbindung mit der Natur haben nachgewiesen einen therapeutischen und beruhigenden Effekt, den wir durch das Leben in den Städten lange vergessen haben.

 

Du kannst es nicht glauben? Dann komm vorbei und überzeuge dich! Wir heißen jede(n) Interessierte*n jeder Konstitution und jeden Alters Willkommen und freuen uns auf euch!

 

Hier geht es zur Galerie!