Willkommen beim FoodForest Halle e.V. !

Foto vom 29. August 2017 auf der Brache (Landsberger Str. 29, 06112 Halle (Saale)) 

Wir suchen ein weiteres Mitglied in unserem Team!

 

Falls du Interesse hast, schicke uns gerne eine e-Mail mit einer kleinen Motivation an info@foodforesthalle.de oder komm einfach Mal vorbei!


Das machen wir gerade: Urban Gardening auf der Brache

Immer mehr Menschen leben in immer größer werdenden Städten. Eine intensive und umweltstrapazierende Landwirtschaft versorgt die urbanen Zentren momentan mit Lebensmitteln aus der ganzen Welt.
Wie wäre es, wenn sich die Städte selbst mit Lebensmitteln versorgen könnten und welche Schritte sind dazu notwendig? Das ist unser Ansatz. 

 

Gerade betreuen wir den Urban Gardening Bereich auf der Brache (Landsberger Straße 29, 06112 Halle (Saale)). Dort haben wir im vergangenen Jahr 2018 nach der Renovierung der Brachfläche bereits 4 Hochbeete und den Bereich darum mit Permakultur-Pflanzenkombinationen bepflanzt und im Spätsommer (trotz der Trockenheit) satt geerntet.

 

Diese Jahr haben wir am 01. März unsere Arbeit dort fortgesetzt, aktuell sind wir fleißig am Sägen und Schrauben, dass wir bald weitere 4 Hochbeete begrüßen können, ebenso werden wir die Fläche weiter mit Obst, Gemüse und Blumen für die Nachbarschaft Freiimfelde bepflanzen. Während unserer Arbeit lehren wir stets über Permakultur und Nachhaltigkeit, dazu wird es in diesem Jahr auch spannende Workshops geben.

 

Das Ziel unseres Vereins ist das Pflanzen eines "essbaren Waldes", einem "Food Forest".

Mithilfe des Wissens über Permakultur (permanente Agrikultur) werden Pflanzen geschickt vergesellschaftet, so dass sie sich gegenseitig aufgrund ihrer Eigenschaften gegen z.B. Insektenfraß schützen können oder sich mit schwer erschließbaren Nährstoffen wie Stickstoff versorgen können.

 

Das bedeutet, dass auf Insektizide und Dünger, die Mikroorganismen, Insekten, Bodenfauna und schließlich den Menschen bedrohen, verzichtet werden kann. Die Blumen versorgen unsere schwer gefährdeten und für unsere Ökosysteme essentiellen Insekten mit Pollen und Nektar und halten sie zur gleichen Zeit aufgrund ihrer auffälligen Farben von den Nutzpflanzen fern. Durch den Gebrauch von Mulch (z.B. Rindenmulch oder Heu) bedecken wir die Erdoberfläche, um sie vor Austrocknung durch Sonneneinstrahlung, Kälte und Oberflächenabfluss des Wassers zu schützen. Das Regenwasser sickert durch den Mulch und kann vom Boden gespeichert werden, so dass keine zusätzliche Bewässerung mit der Gießkanne nötig ist. Selbst letzten Sommer haben wir nicht gießen müssen!

 

Permakultur ist der schonendste, einfachste und aufwandsgeringste Ansatz, um Nutzpflanzen anzubauen. Sie schützt unsere Böden vor Degradation und seine Bewohner, die Insekten, verschwendet kein kostbares Wasser, benötigt keine Düngung , die die Nährstoffverfügbarkeit im Boden aus dem Gleichgewicht bringt und ist somit komplett nachhaltig und schonend. Der Prozess des Pflanzens, der Kontakt zur Erde und die Verbindung mit der Natur haben nachgewiesen einen therapeutischen und beruhigenden Effekt, den wir durch das Leben in den Städten lange vergessen haben.

 

Du kannst es nicht glauben? Dann komm vorbei und überzeuge dich! Wir heißen jede(n) Interessierte*n jeder Konstitution und jeden Alters Willkommen und freuen uns auf euch!

 

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