2020:


"the circle of life"

(der Kreislauf des Lebens)

Im Projekt "the circle of life" (der Kreislauf des Lebens) verschmelzen Permakultur und Tierschutz miteinander. Kern der Kooperation mit dem Tierschutz Halle e.V. ist, die Ressourcen in situ zu "recyclen" und so auf die natürlichen Stoffkreisläufe aufmerksam zu machen, an denen die unterschiedlichsten Lebewesen teilhaben. Diese sind essentiell für intakte Ökosysteme und somit auch für die Gesundheit der Menschen.

 

Ebenso sollen Tiere des Vereins mit in den Prozess des Nahrungsanbaus integriert werden und wiederum Nahrung für sie gepflanzt werden. Kaninchen beispielsweise sind gute Helferlein, sie fressen "Unkräuter" wie Löwenzahn oder Vogelmiere und scharren auf dem Boden unter ihnen (Hühner tun dies auch). Damit bereiten sie den Boden bestens für die Aussaat vor. Ziegen können u.a. als "Rasenmäher" fungieren und den Boden durch ihre Hinterlassenschaften düngen.

 

Bei einer Aktion im Januar wurden bereits Wurmtonnen konstruiert, in denen bald organische Abfälle zu nährstoffreicher Komposterde umgewandelt werden sollen. Diese dienen zumal der Demonstration, denn ein Ziel der Kooperation ist es Umweltbildung (z.B. Workshops, Klassenausflüge) für groß und klein am Standort anzubieten und die Menschen für Natur, Lebewesen und uns als Teil des natürlichen Systems zu sensibilisieren.

 

Wir wollen die Natur einladen sich auf der Fläche entfalten zu können und einen Mehrwert schaffen.

Neben Hochbeeten soll auch ein kleiner essbarer Wald entstehen, der in sich als Mini-Ökosystem funktioniert. Phacelia und andere Blumen sollen Bienen und andere Insekten anziehen und ihnen einen sicheren Lebensraum bieten. Ebenso sollen das Edaphon durch den Einsatz von "key holes" bereichert werden, dies sind Löcher im Boden, in die organische Abfälle (selektierte Obst- und Gemüseabfälle) eingebracht werden, von denen sich die Bodenbewohner und Pflanzen nähren können.

 

Wir arbeiten gerade mit den Rohstoffen am Standort (Holz und Mulch) und mit privat finanziertem Saatgut. Die Coronakrise hat auch uns zurückgeworfen und die Möglichkeit Fördergelder zu erlangen verzögert.

 

Du willst die ökologische Transformation der Stadt fördern und Bildungsorte wie diesen unterstützen? Dann beteilige dich schon mit kleinen Beträgen an der Spende von Saatgut, Bäumen, Sträuchern oder Stauden!

 

Spendenkonto:

FoodForest Halle e.V.

IBAN: DE05 8009 3784 0001 0255 03

 

BIC: GENODEF1HAL

 

Über jede Spende sind wir außerordentlich dankbar und stellen auch gerne Spendenquittungen aus.

Lasst uns der Natur etwas zurückgeben!

Projekt "Ernteweg"

Im Herbst wollen wir mit unserem Projekt Ernteweg beginnen. Ziel des Projekts ist es das Zentrum von Halle mit essbaren Bäumen und Sträuchern zu begrünen, die von den Bürger*innen geerntet werden können. 



2019:

 

Neben weiteren 4 Hochbeeten, die wir im Jahr 2019 für die Nachbarschaft Freiimfelde errichtet und bepflanzt haben hielten wir eine Workshopreihe über Permakultur. Zudem wurde eine Patenschaft für ein Hochbeet im Urban Gardening Bereich der Landsberger Str. 29 übernommen. 

 

Weitere Bilder aus dem Jahr 2019 gibt es hier.


2018:

 

Im Jahr 2018 wurde die "Brache" großflächig ausgeräumt und planiert, um dort den "Bürgerpark FreiFeld" etablieren zu können. Aufgrund dieser Maßnahme begannen wir unsere Arbeit etwas später im Mai. Dazu gehörte der Bau von 4 Hochbeeten und deren Bepflanzung mit der Nachbarschaft und diversen Interessierten.

 

Im September wurde von den Akteurinnen und Akteuren des Bürgerparks das "All you can plant festival" veranstaltet. Zu diesem Anlass bot der FoodForest Halle e.V. eine Führung durch den Urban Gardening Bereich inklusive eines kostenlosen Workshops über Grundlegendes zur Permakultur an.

 

Weitere Bilder aus dem Jahr 2018 gibt es hier.

AYCP-Festival 2018 in der Landsberger Str. 29 im Stadtviertel Freiimfelde

360°: Die Brache nach der Planierung 2018 


2017:

Der FoodForest Halle e.V. wurde im Februar 2017 von Stefano gegründet. Nachdem er bereits in Nemi (Italien) ein Pilotprojekt über food foresting verwirklicht hatte - "la foresta commestibile"  - zog er nach Halle und wollte auch hier einen auf Permakultur basierenden Gemeinschaftsgarten initiieren.

 

Nach der Bewilligung der Stadt Halle ging es an die Arbeit in der Landsberger Str. 29 im Stadtviertel Freiimfelde.

Drei Hochbeete wurden aus dem, was das brach liegende Grundstück hergab errichtet und mit Kräutern und Tomaten- und Artischockenmischkulturen bepflanzt.

 

Mit der Comeniusschule wurde bei mehreren Aktionen unter dem Titel "grünes Klassenzimmer" kreativ in u.a. Reifen und alte Schuhe, die auf dem Grundstück entsorgt wurden, Blumen gepflanzt, die Bienen Lebensraum bieten sollten.

 

Weiter Bilder aus dem Jahr 2017 gibt es hier.